15. April 2015  |  TM-digital Messen & Märkte
Der asiatische Einzelhandel boomt: Die Umsätze werden in den kommenden fünf Jahren um vier bis fünf Prozent pro Jahr zulegen und 2018 bei 10,3 Billionen US-Dollar liegen. Größter Wachstumstreiber in der Region ist China. Mit jährlichen Zuwächsen von rund acht Prozent verzeichnet der chinesische Einzelhandel das schnellste Wachstum in der Region. Bis 2018 wird das Land die USA als weltweit größten Retail-Markt ablösen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „2015-2016 Outlook for the Retail and Consumer Products Sector in Asia“, welche die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC mit Unterstützung der Economist Intelligence Unit erstellt hat.
„Der asiatische Einzelhandel ist vielversprechend. Die Einkommen steigen, die Mittelschicht wächst und die Menschen zieht es in Großstädte. Durch die zunehmende Urbanisierung entstehen immer mehr moderne Einkaufszentren und attraktive Flächen für den Einzelhandel. Diese Entwicklung lockt Einzelhändler aus der ganzen Welt in asiatische Großstädte.
Zudem hat die chinesische Regierung angekündigt, sich weiter für ausländische Unternehmen und Investoren zu öffnen und Investitionsbeschränkungen zu reduzieren“, kommentiert Gerd Bovensiepen, Leiter des PwC-Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter in Deutschland und Europa.
Eine wichtige Rolle werde dabei der Handel mit Textilien einnehmen, heißt es in der Studie. PwC sagt ein Wachstum von 10 Prozent pro Jahr für die nächsten fünf Jahre voraus. Bis 2018 werde die Nachfrage nach Mode bei rund 340 Milliarden US-Dollar in der gesamten Region Asien liegen. China werde 2018 rund ein Drittel der gesamten textilen Weltnachfrage stellen.
Die komplette Studie gibt es als Download im Netz:
www.pwc.de/de/handel-und-konsumguter/bis-2018-loest-china-die-usa-als-we...

15.04.2015