Tokyo gehört zu den Trendsetter-Metropolen in Sachen Mode. Deshalb stehen bei der Japanreise des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Dirk Elbers (Foto rechts) die Themen Mode und Design auf der Agenda, unter anderem mit einem Besuch der Modeakademie "Bunka Fashion College".
Dort sprach er mit der Leiterin des Colleges, Professor Sanae Kosugi, über die Modestandorte Düsseldorf und Tokyo und Anknüpfungspunkte und Kooperationsmöglichkeiten. Düsseldorf ist der größte Modestandort Deutschlands. Über 2.400 Unternehmen setzen dort jährlich rund 12,8 Milliarden Euro im Bereich Mode um. Zahlreiche Modeschulen haben im Raum Düsseldorf ihren Sitz.
Die Modeakademie „Bunka Fashion College“ wurde 1923 in Tokyo gegründet und hat Standorte in den Stadtteilen Yoyogi und Shibuya. Sie gehört zu den bekanntesten und angesehensten Ausbildungsstätten für Mode und Design in Japan. Zu den Absolventen gehören die Modedesigner Kenzo Takada and Yohji Yamamoto. Die Akademie ist auf Modedesign spezialisiert und gliedert sich in die Fachbereiche 'Fashion Accessoires and Textiles', 'Fashion Creation', 'Fashion Tech¬nology' sowie 'Fashion Marketing and Distribution'.  Die Studenten am „Bunka Fashion College“ haben zudem die Möglichkeit, Auslandssemester in London und New York zu absolvieren.
„Das 'Bunka Fashion College' hat diese besondere Atmosphäre, die einen spannenden, kreativen und internationalen Lernort ausmacht. In der Tradition von großen Designern wie Kenzo und Yamamoto, an einem dynamischen Modestandort Tokyo, können junge Menschen ihre Kreativität entfalten. Das ist beeindruckend und inspirierend", sagte OB Dirk Elbers nach dem Besuch des Bunka Colleges.
Der Oberbürgermeister hat Professorin Sanae Kosugi nach Düsseldorf eingeladen, um den Modestandort am Rhein kennenzulernen und Kontakte zu Düsseldorfer Modeschulen zu knüpfen. Sanae Kusugi ist wiederum daran interessiert, deutschen Modestudentinnen und -studenten die Gelegenheit zu geben, in Tokyo an dem renommierten "Bunka Fashion College" Erfahrungen zu sammeln.

19.02.2014