Admon - Newsletter-Auswertung neu gedacht
Admon - Newsletter-Auswertung neu gedacht

17.03.2021 I „Haben Sie einmal versucht, Ihren Posteingang in Outlook auszuwerten?“ Diese einfache Frage stellt Alf Koblischke in unserem Interview all denjenigen, die sich mit der Konkurrenzauswertung von Newslettern beschäftigen. Alf Koblischke ist der Kopf hinter Admon. Eine Newsletter-Auswertungsplattform, die „den blinden Fleck bei der Wettbewerbsbeobachtung erhellen“ soll. Wir sprachen mit ihm über Zielgruppen, den Vorteilen von Admon und ersten Kundenerfahrungen. Ein Kurzinterview.

Wie kamen Sie darauf, eine derartige Plattform zu entwickeln und zu lancieren? Was war die Idee dahinter?

Wahrscheinlich war es zum Schluss Neugierde. Ich weiß einfach gerne Bescheid, was meine Mitbewerber im Markt machen. Dabei geht es nicht darum, Dinge zu kopieren, sondern sich eben bewusst von den anderen abzuheben und einfach besser zu machen. Besser heißt in diesem Zusammenhang, die besseren Themen zu setzen, ein perfektes Timing für meine Zielgruppe zu erreichen – auf einer wirklich aktuellen technischen Basis.

Welche Vorteile hat eine Admon-Mitgliedschaft?

Admon ist eine ‚Software as a Service’-Lösung. Der Kunde zahlt für die Nutzung, in der Regel für jeweils ein Jahr. Als Unternehmen muss man sich an zahlreichen Stellen fragen, ob eine Make or Buy-Lösung besser zum jeweiligen Problem passt. Das hängt in der Regel auch davon ab, ob es um Kernkompetenzen geht. Die Vorteile sind ganz klar, dass der Aufwand für die Erstellung und den Betrieb einer solchen Lösung deutlich geringer ist, wenn man sie einfach bucht. Das fängt damit an, dass Newsletter keineswegs so normiert sind, wie man denkt und man eine Vielzahl an Varianten verarbeiten muss und geht bis hin zur Archivierung. Wir speichern jedes einzelne Element, so dass man auch in der Zukunft nicht auf ‚Lochtexte’ schauen muss. Das würde nämlich bei einem einfachen Ansatz mit einem Mail-Client passieren.

Hinzu kommen natürlich die Analysefunktionen, die direkt grafisch aufbereitet zeigen, was im jeweiligen Markt läuft. Haben Sie einmal versucht, Ihren Posteingang in Outlook auszuwerten? Für all das macht eine gemeinsame Lösung Sinn, auch deshalb, weil sie sich deutlich schneller und besser weiterentwickeln lässt.

Wer ist Ihre Zielgruppe? Wer profitiert von Admon?

Aktuell beobachten wir in unserem System weit über 800 Unternehmen. Jeden Tag kommen neue Unternehmen dazu. Mit 38 Prozent aller Newsletter liegen die Textiler unangefochten auf dem ersten Platz, gefolgt vom Lebensmitteleinzelhandel, den Sportartiklern und dem Schuhhandel. Admon macht für diese salesorientierten Unternehmen sehr viel Sinn.

Gerade in der aktuellen Zeit, wo digitale Kanäle derzeit den Schwerpunkt vieler Unternehmen ausmachen, sind Newsletter essenziell. Wie wichtig sind daher gezielt ausgerichtete Newsletter? Welche Werte sind entscheidend?

Newsletter sind einfach im Versand und wirken schnell. Aber genauso schnell wie sie wirken, lässt die Wirkung wieder nach. Ein Newsletter, der nicht innerhalb eines Tages geöffnet wird, rutscht im Posteingang so weit nach unten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass er noch gelesen wird sehr gering ist. Wir beobachten Unternehmen, die ihre Newsletter nach festen zeitlichen Vorgaben versenden. Es gibt aber auch Unternehmen, die nur oder zusätzlich Aktions-Newsletter einsetzen. Das orientiert sich an der Marketingstrategie des Unternehmens. Beim Newsletterversand sind die grundlegenden Hygienefaktoren dringend einzuhalten, um hohe Zustellraten zu erreichen. Eine persönliche Ansprache erhöht die Akzeptanz weiter.

Ferner sollte man eine konkrete Botschaft haben. Etwas, was den Empfänger wirklich interessiert. Aufmerksamkeit steigernd wirken darüber hinaus bewegte Bilder, die teilweise wie Filmsequenzen aussehen können. An schönen Motiven und Inszenierungen mangelt es bei Ihnen in der Modebranche wirklich nicht. Die Kennzahlen wie Zustellraten, Bounce Rate, Click-trough-Rate usw., die man beim Versand der eigenen Newsletter zu ermitteln sind, dürften bekannt sein. Wer sein E-Mail-Marketing professionell betreibt, dem liegen diese Zahlen ohnehin vor, auch ohne Admon. Unser Anspruch ist es, den blinden Fleck bei der Wettbewerbsbeobachtung zu erhellen.

Was raten Sie denjenigen, die sich vielleicht noch nicht viel darunter vorstellen können oder zweifeln, ob Admon das richtige Tool für ihr Unternehmen ist?

Die von Admon erbrachte Leistung ist eine neue Lösung, die es bisher nicht gab. Von daher sind unsere Interessenten, bevor sie zu Kunden werden, regelmäßig überrascht, welche Analysen durchgeführt werden können. Auch unsere Kunden sind neugierig und setzen das System zu ganz unterschiedlichen Zwecken ein. Wir haben einen Kunden, der angefangen hat, die Analysen in seinen ‚Dailys’ einzusetzen. Das heißt ein Kollege hat die Aufgabe, über die jeweils vergangenen 24 Stunden zu berichten, ob sich draußen etwas getan hat, was wichtig wäre oder auf das man reagieren müsse. Ein weiterer Kunde, eine Werbeagentur, setzt das System ein, um das Werbeverhalten der Unternehmen sehr intensiv zu analysieren, die mit seinen Kunden im Wettbewerb stehen.

Unsere Kunden wissen selbst sehr genau, was sie an Informationen benötigen und wie sie ihr Leben einfacher machen können. Wir unterstützen sie dabei und haben bereits zahlreiche Wünsche von Kunden umgesetzt: Das hilft wiederum, das System noch besser zu machen. Wir orientieren uns dabei an Erich Kästner, der einmal gesagt hat: „Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es“. Wer sich nicht wirklich vorstellen kann, was alles mit Admon geht, dem erklären es gerne problemlos im zeitgemäßen Online-Meeting.

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17.03.2021