Rösch produziert Mund- und Nasenmasken im eigenen Werk
Rösch produziert Mund- und Nasenmasken im eigenen Werk

26.03.2020 | „Besondere Situationen erfordern besondere Flexibilität und gute Ideen - So helfen sie in der Gesamtsituation und sichern gleichzeitig, so gut wie möglich, unsere Arbeitsplätze. Ich finde es allgemein wirklich schön zu sehen, wie viele Synergien und Partnerschaften aus der Not heraus entstehen... so steckt in allem Negativen auch immer etwas Gutes“, gewinnt Evita Rösch, Frontfrau des gleichnamigen Tübinger Modeunternehmens, der Corona-Krise auch etwas Gutes ab.

Die Rösch Fashion GmbH & Co. KG in Tübingen hat gemeinsam mit ihrem Schwesterbetrieb Rösch Mode Kft. in Kecskemét/Ungarn Mund- und Nasenmasken entwickelt, die das Umfeld vor Ansteckung durch Speichelaustritt schützen sowie gleichzeitig unnötige Berührungen im eigenen Gesicht vermindern.

Damit reagierte Rösch Fashion auf die zahlreichen Nachfragen und entwickelte gemeinsam mit Rösch Mode Kft. drei verschiedene Varianten von Masken. Seit Mitte letzter Woche läuft die Produktion unter anderem für eine internationale Organisation sowie für einen Apothekenverband. Gleichzeitig werden kontinuierlich neue Maskenvarianten, künftig auch für Kinder, entwickelt und getestet. Aktuelles Top-Produkt ist die dreilagige Maske aus Jersey, fixiert mit Vlies und Jersey. Die Maske wird mit einem Gummiband hinter den Ohren fixiert. Alle Materialien werden von langjährigen Partnern bezogen und in dem familienfreundlichen Betrieb in Ungarn und in Kleinmengen bei Rösch Fashion in Tübingen konfektioniert. Die Wochenkapazität beträgt derzeit rund 100.000 Stück, wobei weitere Kapazitäten mit Nachdruck aufgebaut werden.

Die Masken werden mit Priorität an Großabnehmer aus dem medizinischen Bereich sowie an systemrelevante Firmen und Institutionen geliefert. Im zweiten Schritt ist auch eine Abgabe an Privatpersonen über den Online Shop von Rösch geplant. „Uns ist es wichtig, einen sinnvollen Beitrag in dieser herausfordernden Situation zu leisten“, so Arnd-Gerrit Rösch, geschäftsführender Gesellschafter des Rösch Konzerns. „Darüber hinaus ist dies ein Weg, Arbeitsplätze zu sichern und unser Know-How adäquat einzubringen. Dank unserer familiären Struktur sind wir sehr wendig und können auch ohne große Bürokratie neue Herausforderungen annehmen“, so Rösch.

Parallel entwickelt ein weiterer Schwesterkonzern, die Rökona Textilwerk GmbH & Co. KG, Textlilien für zertifizierbare Masken und Schutzanzüge. In Kooperation mit Rösch Mode Kft. kann auch hier die Konfektion bis zum Endprodukt auf Kundenwunsch abgebildet werden. „Rökona ist als Entwicklungspartner auch spontan für Anfragen und Kooperationen offen“, kommentiert Arnd-Gerrit Rösch abschließend.

www.roesch-fashion.com

26.03.2020