Digel plant digitales Order-Tool

07.05.2020 | Mit der Wiedereröffnung der Läden und Einzelhändler, geht es auch für das Modelabel Digel weiter. Daniel Schmidt, Sales Director DACH Digel AG spricht mit TM TextilMitteilungen über ein neues digitales Tool zum Ordern der Ware und wie das Unternehmen derzeit mit seinen Handelspartnern kommuniziert.

Was halten Sie von den kommunizierten Messeterminen?

„Einige Messen haben breites für dieses Jahr abgesagt und andere die Termine verlegt - viele Partner wünschen sich eine Plattform, um auch nach der Krise gezielte Gespräche zu führen. Den späten Termin Pitti sehen wir sehr kritisch. Wir gehen aber davon aus, dass die Pitti aufgrund der nach wie vor sehr angespannten Lage in Italien auch diesen Termin nicht halten kann.“

Wie präsentieren Sie derzeit ihre Ware dem Handel?

„Wir überlegen uns, bzw. arbeiten an einem digitalen Tool, auf welches unsere Partner zugreifen können. Für die nächste Orderrunde haben wir die Sicherheit unserer Partner und Mitarbeiter im Vordergrund stehen und somit haben wir in unseren Showrooms alle notwendigen Vorbereitungen (zum Beispiel Hygiene) getroffen.“

Wird schon wieder kurzfristig geordert (NOS o.Ä.)?

„Es gibt in der Tat positive Beispiele und Kunden legen schon neue NOS Artikel an. Unsere Stärke ist in einer solchen Situation, dass wir Ware haben und somit liefern können. Aber ehrlich gesagt ist es aktuell noch verhalten.“

Wie läuft derzeit die Kommunikation mit Ihren Handelspartnern?

„Unser Sales Director DACH, Herr Daniel Schmidt und seine Teams stehen zu bestimmten Zeiten im Austausch mit den Kunden. Es läuft viel über Telefon, Mail, aber auch sehr viele digitale Meetings finden statt. Das Thema Reisen gehen wir vorsichtig an.“

Wie bereiten Sie sich auf die kommende Kollektionspräsentation (FS 2021) vor?

„Dieses Thema werden wir unseren Märkten digital vorstellen.“

Bild: Digel Kollektionsbild H/W 2020/21 

www.digel.de

07.05.2020