AMD Modestudentinnen starten soziales Buchprojekt
AMD Modestudentinnen starten soziales Buchprojekt

08.12.2020 | Mal über den Tellerrand geschaut haben achtzehn Modejournalismus-Studentinnen für ihr Buch ‚Was gibt´s zu Essen‘ und dabei die Vielfalt des Kulturthemas Essen entdeckt. Das 128 Seiten umfassende Kultur- und Kochbuch haben die jungen Modejournalistinnen der AMD Akademie Mode & Design Düsseldorf in Kooperation mit dem Straßenmagazin Fiftyfifty erstellt. Die Lektüre mit Beiträgen soll ein Zeichen gegen Hunger und Obdachlosigkeit setzen. In dem Buch geht es um die Kulturgeschichte der Nahrung, um Hunger und Armut, aber auch um Rezepte von Köchen oder Fernsehstars wie Back-Queen Enie van de Meiklokjes, Christian Rach oder Tim Raue. Beiträge von Influencerinnen wie Sofia Tskakiridou, Ina Speck und Marisa Spies runden die Kapitel ab. Das Themenspektrum umfasst außerdem Luxusprodukte aber auch Kannibalismus und die Kreativität der Nahrungsmittelindustrie. Ein genussvolles Buch, das zum Schlemmen und Genießen aber auch zum Nachdenken über unser tägliches Brot animiert. Konzipiert wurde das Buch im Zeitraum des ersten Lockdowns. Zeitgleich stellte Fiftyfifty mit dem Zakk Düsseldorf eine Essensausgabe auf die Beine. Dieses Thema wird in einem Kapitel von Fiftyfifty-Sozialarbeiterin Julia von Lindern beleuchtet. Außerdem wird im Rahmen eines Interviews mit Fiftfity-Macher Hubert Ostendorf die Arbeit der Fiftyfifty-Galerie vorgestellt. Die Ausgabe ist im Straßenverkauf für 10 Euro erhältlich. Davon geht die Hälfte des Erlöses wie bisher an die Verkäufer:innen.

Bild: Cover von ‚Was gibt´s zu essen‘

amd.net/

fiftyfifty-galerie.de

08.12.2020