Wöhrl: Sanierung geht in die nächste Phase
Wöhrl

06.12.2016 |Das dreimonatige Schutzschirmverfahren der Wöhrl Gruppe ist am 30. November abgelaufen. Nachdem die Gläubigerausschüsse beider Gesellschaften zugestimmt hatten, wurde beim Amtsgericht Nürnberg Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Oberste Priorität: Bis Ende 2016/Anfang 2017 einen Investor zu finden. Laut Wöhrl Gruppe war die Unternehmensentwicklung in den vergangenen Monaten stabil. Auch die Sonderverkaufsaktionen, die an acht Standorten mit laufenden Renovierungsarbeiten stattgefunden haben, wurden von den Kunden positiv aufgenommen. „Meine Zuversicht, dass Wöhrl sanierungsfähig ist und als Ganzes erhalten werden kann, ist heute größer als zu Beginn des Schutzschirmverfahrens“, äußert sich Andreas E. Mach, Vorstandsvorsitzender der Rudolf Wöhrl AG. Weniger amused ist man über Vorwürfe seitens Verdi, die gemäß Wöhrl unter anderem behaupten, Mitarbeiter und Betriebsrat seien nicht über die Sanierung informiert worden. Dr. Christian Gerloff, Restrukturierungsvorstand der Rudolf Wöhrl AG sagt: „Die haltlosen Behauptungen von Verdi werden nicht richtiger, je öfter sie vorgetragen werden. Alle Beteiligten sollten wissen, wie sie am besten ihrer Verantwortung gerecht werden, um Wöhrl wieder eine Perspektive zu eröffnen.“  www.woehrl.de

06.12.2016 | cb