P&C Düsseldorf: Umstellung auf Mehrweg
Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf, ressourcenschonende Verpackungspolitik, Co²-Emissionen, Nylon, Zuckerrohrvlies

11.01.2017 | Die deutschen Häuser der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf werden ab dem 1. Februar 2017 ein Entgelt von 20 Cent pro Kunststofftragetasche erheben. Dieser Entscheidung voraus gegangen war eine Pilotphase in den Berliner Häusern und in Potsdam (insgesamt zehn Häuser). Außerdem können Kunden künftig Tragetaschen aus wiederverwendbaren Materialien wie Nylon und Zuckerrohr wählen. Bislang hatte das Unternehmen auf die kostenlose Zugabe einer Tragetasche als Serviceleistung gegenüber den Kunden gesetzt. Mit der EU-Entscheidung, dass bis 2025 der Verbrauch von Plastiktüten pro Kopf und Jahr auf 40 Stück gesenkt werden soll, hat sich P&C Düsseldorf auf die ressourcenschonende Verpackungspolitik geeinigt.

 „Uns ist durchaus bewusst, dass die Ausgabe von Tragetaschen gegen ein Entgelt nicht von jedem widerspruchslos befürwortet wird. Unsere vorangegangenen Tests in ausgewählten Häusern haben aber gezeigt, dass eine deutliche Mehrheit unserer Kunden die Entscheidung gerne unterstützt. Nicht selten werden auch eigene Tragetaschen mitgebracht, wodurch uns der Kunde deutlich signalisiert, dass eine Bewusstseinsveränderung stattfindet und unser Weg mitgegangen wird“, gibt das Unternehmen bekannt.

Die kostenpflichtigen Tragetaschen werden klimaneutral produziert. Alle Co²-Emissionen, die während der Produktion entstehen, werden durch den Kauf von Co²-Emissionsrechten aus hochwertigen Klimaschutzprojekten zu 100 Prozent kompensiert. So unterstützt P&C das Klimaschutzprojekt Florestal Santa Maria, ein Waldschutzprojekt in Brasilien.

Neben den Plastiktüten bietet das Unternehmen außerdem je nach Standort ach Alternativen aus Nylon oder formstabilen und voll kompostierbaren Zuckerrohrvlies an. Diese gibt es in zwei Größen und kosten zwischen 1,00 und 2,50 Euro. „Wir wollten unseren Kunden mit der kompostierbaren Zuckerrohrvlies-Tasche eine ökologisch vertretbare Alternative anbieten und nicht einfach nur empfehlen, dass sie auf die Plastiktragetasche verzichten sollen“, so P&C, Düsseldorf. (Bild: Nylonfalttasche groß) www.peek-cloppenburg.de, www.peek-cloppenburg.de/klimaneutral

11.01.2017 | dt