Messe Frankfurt: Messeabsagen und -verschiebungen
Messe Frankfurt: Messeabsagen und -verschiebungen

19.01.2021 | Wie auch viele andere internationalen Messeveranstalter sieht sich aktuell die Messe Frankfurt dazu veranlasst, physische Veranstaltungen, die für April und Mai dieses Jahres geplant waren, abzusagen oder auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Begründet wird diese Entscheidung durch die derzeit geltenden strengen Vorsichtsmaßnahmen, dem damit verbundenen Veranstaltungsverbot in Deutschland sowie den weiterhin bestehenden internationalen Reisebeschränkungen, die die Ausführung physischer Events derzeit und in der absehbaren Zukunft nicht ermöglichen.  „Die Corona-Pandemie ist momentan außerordentlich präsent und beeinflusst auch unsere Planungen. Die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich international ausgerichteter Messen im April und Mai können wir mit Blick auf die aktuelle Lage nicht erfüllen“, erläutert Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

In enger Abstimmung mit Kunden und Partnern hat die Messe Frankfurt den Entschluss gefasst, sowohl die für den April hybrid geplante ‚Prolight + Sound‘ als auch die International ‚Consumer Goods Show‘ sowie die für Mai vorgesehenen drei Textilmessen Heimtextil, Techtextil und Texprocess abzusagen beziehungsweise zu verschieben. Die mangelnde Planbarkeit aufgrund der derzeitigen schwer durchschaubaren Pandemiesituation versprechen den Ausstellern und Messemachern, die für die Messeevents eine Vorbereitungszeit benötigen, keine finale Garantie, dass die Editionen auch tatsächlich stattfinden können. Weil derzeit keine physischen Veranstaltungen stattfinden können, so bietet Messe Frankfurt ihren Kunden digitale Angebote an.

Digitale Lösungen

Am 20. April 2021 können Besucher im Rahmen des ‚Consumer Goods Digital Days‘ sich virtuell verabreden, auszutauschen und informieren. Das Angebot des Digital Day widmet sich dem Thema Hilfe zur Selbsthilfe für den Handel insbesondere vor dem Hintergrund, dass seit der Ambiente 2020 keine internationalen Leitmessen mit entsprechenden Vortrags- und Rahmenprogrammen mehr in Frankfurt stattfinden konnten. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Möglichkeiten von Nextrade als erste Order- und Datenmanagementplattform der Home- und Living-Branche. In Planung sind außerdem weitere digitale Informations- und Content-Angebote seitens Heimtextil, Techtextil und Texprocess sowie der Prolight + Sound.

„Der andauernde Shutdown im Einzelhandel unserer Besucherländer erfordert aktuelle, passgenaue Informationen und Lösungsansätze“, erläutert Braun. „Dem werden wir mit den digitalen Angeboten in dieser volatilen Situation gerecht. Wie Sie wissen, setzen wir uns auch weiterhin mit ganzer Kraft für sichere und erfolgversprechende Messen ein. Denn die Begegnung im echten Leben ist durch nichts zu ersetzen.“ So sollen die Heimtextil vom 11. bis 14. Januar 2022 stattfinden, gefolgt von der Christmasworld vom 28. Januar bis 1. Februar 2022 und der Paperworld und Creativeworld jeweils vom 29. Januar bis ebenfalls 1. Februar 2022. Die Ambiente soll vom 11. bis 15. Februar 2022 wie gewohnt an den Start gehen. Darauffolgen soll die Prolight + Sound vom 26. bis 29. April 2022. Die Techtextil und Texprocess runden das Angebot im zweiten Quartal 2022 ab.

Bild: Messe Frankfurt GmbH/Jaquemin

messefrankfurt.com

 

19.01.2021