K&L: Restrukturierung im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens
K&L: Restrukturierung im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens

10.10.2018 | Nach der im September eingeleiteten Neuausrichtung der K&L GmbH & Co. Handels-KG, hat das Unternehmen beim Amtsgericht Weilheim einen Antrag auf Eröffnung eines Schutzschirmverfahrens nach § 270b Insolvenzordnung (InsO) gestellt, um die Restrukturierung weiter zu forcieren. „Wir haben in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres trotz Problemen aus der Vergangenheit und der schwierigen Marktentwicklung den Abwärtstrend des Unternehmens gestoppt. Wir sind ‚Like-for-Like‘ fünf Prozent im Umsatz gewachsen und haben das Ergebnis zum Vorjahr um rund vier Millionen Euro verbessert. Der September war aber im Gesamtmarkt eine Katastrophe, die dazu geführt hat, dass die bisherige positive Entwicklung und bisherige Planerreichung auf den Kopf gestellt wurden. Um K&L dauerhaft wieder wettbewerbsfähig positionieren und solchen aktuellen Marktentwicklungen standhalten zu können, braucht es eine Sanierung durch ein gesteuertes Insolvenzverfahren. Ziel ist es, den bereits begonnenen Restrukturierungsprozess verstärkt fortzuführen und das drohende Liquidatätsproblem langfristig zu lösen“, sagt Jens Bächle, CEO von K&L. Er bleibt auch weiterhin als Geschäftsführender Gesellschafter im Amt und führt die Sanierung in Eigenverwaltung fort. Durch das Verfahren ist das Unternehmen vor Zwangsmaßnahmen der Gläubiger geschützt und weiterhin voll handlungsfähig.

www.kl-ruppert.de

10.10.2018