Gerry Weber setzt neues Warensteuerungstool ein
Gerry Weber setzt neues Warensteuerungstool ein

02.08.2019 | ‚Sulu‘ heißt das neue Warensteuerungstool, das Gerry Weber seit Juli 2019 bei 81 Samoon B2B-Partnern einsetzt. Mit diesem Service-Paket reagiert das Unternehmen auf Wünsche der Händler wie beispielsweise jederzeit Kundenanfragen erfüllen zu können und gleichzeitig möglichst geringe Bestände im Lager zu haben. Doch diese sind in der Vororder meistens bedingt vorhersehbar, mit der Folge, dass der Handel verstärkt auf Nachorder setzt, um Risiken zu umgehen. Nach einer Testphase von zwölf Monaten wird Sulu seit neustem wie bereits erwähnt bei Samoon Handelspartnern eingesetzt. Die Marken Gerry Weber und Taifun sollen im Herbst folgen.

Sulu wurde von seinen Erfindern bei Gerry Weber nach dem Steuermann von Star-Trek benannt. Es ist eine Software, die automatisch Verkaufsrenner nachordert, Retouren-Vorschläge gibt und Informationen zur Abverkaufsgeschwindigkeit auffällig schwacher Artikel bereitstellt. Dennoch. Was und wie viel nachgeordert wird, entscheidet der Kunde nach wie vor selbst und gemeinsam mit seinem Außendienst-Partner, mit dem er im Vorfeld Nachorderlimits festsetzt. Sulu wird unterstützend eingesetzt, dass die Orderlimits nachhaltig und effektiv genutzt werden. Auf Grundlage einer EDI-Anbindung behält Sulu die LUG, die Abverkaufsdaten je Fläche, im Blick und kann dabei individuelle Größengewichtungen für den jeweiligen Partner vornehmen oder Empfehlungen zur Aufhebung von UVPs einzelner Artikel ausgeben. Die Bewertung der individuellen Abverkäufe setzt dabei voraus, bereits im Vorfeld die Unterschiede der Kunden zu berücksichtigen. So wird differenziert, ob es sich unter anderem um eine Konzernfläche, eine Fläche im Ausland oder den regionalen Fachhandel handelt.

Bild: Kollektionsbilder Samoon FS 2020

www.gerryweber.com

 

 

02.08.2019