Pandora: Weniger Emissionen in der Wertschöpfungskette
Pandora: Weniger Emissionen in der Wertschöpfungskette

04.02.2020 | Der dänische Schmuckhersteller Pandora gab jetzt bekannt, dass er sich dazu verpflichtet hat, die Emissionen in seiner gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Zu deiesm Zweck ist das Unternehmen der Initiative Science Based Targets beigetreten, die gegen den Klimawandel vorgeht. Pandora will bis Ende nächsten Jahre einen Plan zur Herabsetzung der Emissionen veröffentlichen, der mit dem Pariser Abkommen übereinstimmt, was nach den derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Maßnahmen notwendig ist, um die schlimmsten ökologischen und sozialen Folgen des Klimawandels abzuwenden.

Pandora setzt sich zwei zusätzliche Ziele. Bis 2020 plant das Unternehmen, in seinen beiden Fertigungsstätten in Thailand zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Bis 2025 will das Unternehmen in seinem eigenen Betrieb kohlenstoffneutral sein. Dazu gehören auch die Emissionen aus den Handwerksbetrieben der Pandora, den eigenen und über Partner betriebenen Läden, Vertriebsstandorten und Büros. Um die Klimaneutralität in ihren eigenen Betrieben zu erreichen, will die Brand eine Reihe von Energiesparmaßnahmen durchführen und die Nutzung erneuerbarer Energien deutlich ausweiten.

Die Handwerksbetriebe von Pandora sind derzeit für 52 Prozent der Emissionen des Unternehmens verantwortlich. Ab diesem Jahr soll der Strom für die Anlagen von verifizierten Solarenergieanbietern in Thailand über Zertifikate für erneuerbare Energien bezogen werden. Längerfristig setzt sich das Unternehmen zum Ziel, seine eigene Produktion von Solarenergie zu erhöhen, die derzeit drei Prozent der Elektrizität der Anlagen liefert, und sich direkt an der Entwicklung von Projekten für erneuerbare Energien zu beteiligen, beispielsweise durch Stromabnahmeverträge. So soll auch eine Politik für den Kauf von Ökostrom für ihre Geschäfte eingeführt werden. Für die verbleibenden unvermeidbaren Emissionen, die auf weniger als fünf Prozent der Gesamtemissionen geschätzt werden, wird Pandora Kohlenstoffausgleiche kaufen.

Mehr als 90 Prozent der Treibhausgasemissionen von Pandora entstehen in der Wertschöpfungskette außerhalb der eigenen Betriebe. Die meisten Emissionen stammen aus der Beschaffung von Rohstoffen. Weitere Quellen sind die Herstellung von Schmuckteilen, Verpackungen, Franchise-Geschäfte und der Transport. „Um die Emissionen in unserer Lieferkette zu reduzieren, haben wir uns verpflichtet, ein wissenschaftlich fundiertes Ziel zu setzen. Im Jahr 2020 werden wir neue Forschungsarbeiten durchführen, um unser Verständnis des Kohlenstoff-Fußabdrucks bei unseren Lieferanten zu verbessern. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, die richtigen skalierbaren Möglichkeiten zur Verringerung des Kohlenstoff-Fußabdrucks zu finden", erklärt Mads Twomey-Madsen, Vizepräsident für Nachhaltigkeit.

www.pandora.net

04.02.2020