Statistisches Bundesamt: Moderate Preissteigerung in der Modebranche
Statistisches Bundesamt, Einzelhandelspreisindex, Verbraucherpreisindex

06.02.2017 | In der neuesten Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes werden die Preissteigerungsraten für das Jahr 2016 thematisiert. Die Preise im Textil- und Modehandel sind dem Bericht zufolge im Jahresdurchschnitt ähnlich wie die Gesamtindizes gestiegen. Die sinkenden Energiepreise entlasteten den Anstieg. Jedoch zogen die Preise bei Haus- und Heimtextilien überdurchschnittlich an. Auch der Einzelhandelspreisindex stieg durchschnittlich von 2015 auf 2016 von 105,9 auf 106,5, im Handel mit Textilien (Haustextilien, Meterware etc.) erhöhte er sich von 109,5 auf 112,5. Im Schuhhandel wurde ein Anstieg um 0,5 Prozent von 106,8 auf 107,3 registriert, im Lederwarenhandel sank der Index von 107,7 auf 107,5. Die gesamten Einzelhandelspreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum von 105,9 auf 106,4. Der Einzelhandelspreisindex differenziert nach Wirtschaftszweigen. Führt also ein Bekleidungsgeschäft auch Schuhe und Lederwaren, so fließen die Preissteigerungen der beiden textilfremden Sortimente anteilmäßig in den Index für den ‚Handel mit Bekleidung‘ ein.

Ähnlich verhält es sich beim Verbraucherpreisindex: Der Jahresdurchschnittswert für Bekleidungsartikel ist danach von 2015 auf 2016 von 105,8 auf 106,1 und bei Heimtextilien von 107,7 auf 109,4 gestiegen. Die Schuhpreise erhöhten sich von 106,7 auf 107,4  Zum Vergleich: Die gesamte Lebenshaltung hat sich im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent von 106,9 auf 107,4 verteuert. Beim Verbraucherpreisindex werden die Einzelhandelspreise mit den tatsächlichen durchschnittlichen Ausgaben der privaten Haushalte für die einzelnen Waren gewichtet. (Bild: Petra Morales / pixelio.de) www.destatis.de

06.02.2017 | dt