Kering sagt Nein zum Einsatz von Tierpelzen
Kering sagt Nein zum Einsatz von Tierpelzen

24.09.2021 | Der globale Luxusgüter-Konzern Kering hat bekannt gegeben, in Zukunft auf den Einsatz von Tierpelze zu verzichten. Das Unternehmen, das namhafte Modehäuser wie Gucci, Saint Laurent, Bottega Veneta, Balenciaga, Alexander McQueen und Brioni in seinem Sortiment hat, wir ab den Herbstkollektionen 2022 keinen Pelz in den jeweiligen Marken einsetzen. „Seit vielen Jahren strebt Kering nach einer führenden Rolle im Bereich Nachhaltigkeit – geleitet von einer Vision, die Luxus untrennbar mit höchsten Umwelt- und Sozialstandards sowie Werten verbindet. Daher will unsere Gruppe seit jeher auch beim Tierwohl die Praktiken sowohl entlang unserer Lieferkette als auch in der Luxus-Branche im Allgemeinen verbessern. Jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu gehen, indem wir die Nutzung von Pelz in allen unseren Kollektionen beenden. Die Welt und auch unsere Kunden haben sich verändert. Dem muss sich selbstverständlich auch der Luxus anpassen“, erklärt François-Henri Pinault, Chairman und CEO von Kering.

Den Start zu einem pelzfreien Sortiment wagte Gucci im Jahr 2017, indem die Luxusmarke der Fur Free Alliance beitrat. Danach haben sich sukzessive alle Häuser des Konzerns, insbesondere Balenciaga, Bottega Veneta, Alexander McQueen, Brioni und Saint Laurent für das BEschreiten des Echtpelzefreien Wegs entschieden. Im Jahr 2019 hatte Kering zudem unter den ‚Kering Animal Welfare Standrads‘ eine Reihe von Tierwohl-Standards formalisiert und veröffentlicht. Diese  gelten weiterhin, da sie auch weitere tierische Fasern und Materialien betreffen.

kering.com

Bilder oben: Gucci F/S 2021 / ©Imaxtree

24.09.2021