Newsticker

HDE prognostiziert weitere zehn Milliarden Euro Umsatzverlust

04.03.2021 | Auf die gestern im Corona-Gipfel beschlossenen Entscheidungen von Bund und Ländern über die weitere Öffnungsstrategie im Handel reagiert der Handelsverband Deutschland (HDE) mit Enttäuschung und Unverständnis. Die für eine Öffnung der Geschäfte vorgeschriebene Inzidenz von 50 sei flächendeckend nicht absehbar. Auch Maßnahmen wie das ‚Click & Meet‘ würden nicht dazu beitragen, dass sich die Lage im Handel spürbar entspannen würde.

Toni Dress und Rosner mit neuem Head of Product and Design

04.03.2021 | Lirijet Farizi wurde zum neuen Head of Product and Design für den gesamten Produkt- und Designbereich der Marken Toni, Relaxed by Toni und Rosner benannt. Sie folgt auf Barbara Holzer, die als CPO der Toni Dress Damenmoden GmbH und Rosner Avantgarde Mode GmbH bisher tätig war und zum 31. März 2021 auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen wird, um sich neuen Aufgaben zu widmen.

Picard beendet Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

03.03.2021 | Die Marke Picard hat das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und ist wieder zu 100 Prozent in Eigenkontrolle geschäftsfähig. Aufgrund von Corona-bedingten Umsatzverlusten und den hohen Umsatzanteil von Galeria Karstadt Kaufhof hatte das Familienunternehmen im Mai 2020 ein Schutzschirmverfahren beantragt, dem Ende August 2020 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung folgte.

Riani: Klage von VGH abgelehnt

03.03.2021 | Die Geschäfte bleiben weiterhin geschlossen. Am 11. Februar 2021 hatte der Premium-Womenswear-Anbieter Riani bekannt gegeben, gegen den Dauer-Lockdown und für die Gleichstellung des Einzelhandels mit Friseur-Betrieben zu klagen. Die Klage ging per Eilantrag am 17.02.2021 in Mannheim ein. Jetzt gab der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg das Urteil bekannt: der Antrag von Riani wurde abgelehnt. „Wir sind über die Entscheidung des VGH sehr enttäuscht.

Der Bedarf definiert die Must-haves – Die neue TM TextilMitteilungen 3/21 ist da!

26.02.2021 | Vor der Morgendämmerung soll es bekanntlich am dunkelsten sein und es scheint, als würde sich die Branche derzeit in dieser letzten Phase vor Anbruch eines neuen Tages befinden. Die Geduld, das Verständnis, die Solidarität – nach einem Jahr Pandemie drohen diese drei Säulen zu bröckeln. Seit Beginn des zweiten Lockdowns am 16. Dezember 2020 hofften viele auf einen Restart im Januar. Schnell wurde der Februar zum Entscheidungsmonat deklariert.

Fritzi aus Preußen verlängert Vororderzeitraum

26.02.2021 | Die Accessoires-Brand Fritzi aus Preußen hat als unterstützende Maßnahme für den Handel den Vororderzeitraum für die Herbst-/Winterkollektion 2021 bis zum 15 April 2021 verlängert. Die Warenbestellung durch die Marke erfolgt dabei auf eigenes Risiko bereits im März. Die Kollektion wird wie geplant im Juli/ August 2021 ausgeliefert.

Bluezone launcht mit Living Page digitale Plattform für Denim-Community

24.02.2021 | Die internationale Denim Trade Fair Bluezone hat unter dem Namen ‚Bluezone Living Page‘ eine digitale Plattform für die Denim Community lanciert. Unter bluezone.show verspricht das Team ein neues, virtuelles Online-Erlebnis rund um das Thema Denim. Zu den Inhalten gehören unter anderem inspirierende Denim Trends, behind-the-scene Aufnahmen sowie die neuesten Material- und Fashion Kollektionen, die mit Informationen über das Key Event ‚Bluezone‘ verbunden sind.

ANWR offeriert Händlern 60-Tage-Liquiditätshilfe

23.02.2021 | Die ANWR-Unternehmensgruppe bietet ihren national und international angeschlossenen Schuh-, Sport- und Lederwarenhändler eine zusätzliche Liquiditätshilfe an. Das Volumen des über die eigene DZB Bank zur Verfügung gestellten Programms liegt insgesamt bei rund 150 Millionen Euro. Das Angebot dieser zusätzlichen Kreditlinie ist ab sofort gültig und kann bis Ende April 2021 kostenlos in Anspruch genommen werden.

Gallery Fashion & Shoes digital – Hybridformate in Zukunft ein Muss

16.02.2021 | Rund 80 Aussteller nahmen an der digitalen Version der Gallery Fashion & Shoes, die vom 28. Januar bis zum 15. Februar stattfand, teil. Die verlängerte Laufzeit hatte zufolge, dass die Ausstellerzahl im Rahmen dieser gestiegen sei. Auch waren die Veranstalter von der Höhe der Trackingzahlen der Besucher überrascht. Effektiv hätten rund 2.000 Fachbesucher das Angebot der alternativen digitalen Informations- und Orderplattform genutzt.

Patrick Cox, Designer

Patrick Cox entwarf in den neunziger Jahren Plateauschuhe für Vivienne Westwood und für sein eigenes, nach ihm benanntes Label den weltberühmten Wannabe Loafer, womit er zu einer der größten Schuhmarken der Welt avancierte. Nachdem er 2007 das Label verkauft hatte, verließ er bald darauf die Firma, die seinen Namen trug, und zog sich zurück. Seit der Saison Herbst/Winter 2015/16 ist er mit einem eigenen Label wieder zurück – Lathbridge, benannt nach seinem zweiten Namen. // VON LISA RIEHL

Patrick, warum war jetzt genau die richtige Zeit, um Lathbridge zu gründen?
Es sind nun mehr als acht Jahre vergangen, seit ich die Marke Patrick Cox verließ. Ich habe mir danach einige Jahre frei genommen und endlich die Welt bereist, nachdem ich fast 25 Jahre Schuhe entworfen und eine Firma geleitet habe. 2011 bekam ich eine spannende Anfrage von Geox und habe seitdem die Capsule Collection „Geox Designed by Patrick Cox“ entworfen. Dafür haben wir übrigens gerade erst den Vertrag verlängert! Aber obwohl die Zusammenarbeit mit Geox wirklich toll ist, wollte ich wieder mein eigenes Label haben. Also habe ich beschlossen, mit einer eigenen Kollektion zurückzukommen.

Was hast Du aus Fehlern der Vergangenheit gelernt?
Dieses Mal werde ich alles klein halten und die Nische genießen. Der Schlüssel liegt immer in der Qualität, und die Schuhe werden alle in Italien handgefertigt.

Worin liegen die Unterschiede in der Arbeit für Patrick Cox und für Lathbridge?
Die Welt hat sich in der Zwischenzeit mit der Macht von Stars und Social Media geändert. Und Händler kaufen keine kompletten Kollektionen mehr, sondern picken sich aus unterschiedlichen Kollektionen die Key Pieces heraus, denn es bieten heute so viele Marken Schuhe.

Was bedeutet es für Dich als Designer, unabhängig zu sein?
Ich liebe, was ich mache… darum bin ich mit meiner eigenen Kollektion zurückgekommen. Ich liebe es außerdem, mein eigener Boss zu sein. Und ich liebe die Freiheit und die Kreativität, die ich als selbstständiger Designer habe. Ich habe keine Marketingabteilung, die mir vorschreibt, was ich machen soll. Ich bin sehr glücklich.

Was sind Deine Ziele für Lathbridge?
Ich mache keine großen Prognosen. Ich habe keine Pläne für die Weltherrschaft, sondern vielmehr für einen kleinen Shop in London.

TM TextilMitteilungen | Januar 2016_Düsseldorf

Was macht eigentlich ...?

Dr. Bruno Sälzer ist wohl einer der bekanntesten Modemanager Deutschlands. Der ehemalige Boss- und Escada-Chef wechselte zum 1. Dezember 2014 zur britischen Marke Bench und übernahm den Posten des CEOs und stieg mit 15 Prozent bei Bench, Teil der... Weiterlesen