Nachhaltige Labels produzieren Schutzmasken
Nachhaltige Labels produzieren Schutzmasken

14.04.2020 | Neben den konventionellen Modemarken, haben sich auch einige nachhaltige Labels dazu entschlossen, in der aktuellen Lage, ihre Produktion auf Masken umzustellen. TM TextilMitteilungen stellt einige Marken vor:

Das deutsche Modelabel Lovjoi bietet aktuell eine Alternative zu medizinischen Masken, die derzeit aufgrund geringer Verfügbarkeit und hohen Bedarfs dem Fachpersonal vorbehalten bleiben müssen. Der Behelfsmundschutz von Lovjoi besteht aus 100 Prozent Tencel. Diese Lyocellfaser bringt viele positive Eigenschaften mit sich. Unter anderem ist die Faser temperaturregulierend, antiallergen, resistent gegen Milben und Bakterien, reißfest und langlebig. Die Behelfsmundschutze von Lovjoi werden im eigenen Betrieb in Süddeutschland von Hand gefertigt und sind in zahlreichen Farben und Muster erhältlich unter.

Auch die Streetwear Brand Phyne unterstützt Produzenten durch Maskenherstellung und hat eine Initiative ins Leben gerufen, um auch den Fortbestand seine nachhaltig produzierenden Partner in Portugal zu unterstützen. Gemeinsam haben sie eine schwarze und weiße Statementmaske aus dicht gewebter doppellagiger Bio-Baumwolle mit seinen Slogan ‚Fearless Future‘ oder ‚Protect what you love‘ kreiert, die ab sofort online bei Phyne erhältlich sind. „Wiederverwendbare Masken werden in Zukunft eine wichtigere Rolle in unserem Alltag spielen. Mit ‚Fearless Future‘ oder ‚Protect what you love‘ hat Phyne schon vor COVID-19 mit Bezug auf seine nachhaltige Streetwear ein Statement gesetzt. Diese Statements finden sich nun auch auf den wiederverwendbaren Masken wieder. Aus 100 Prozent Bio-Baumwolle und bei 95 Grad waschbar wird aus dem notwendigen Produkt ein progressives Statement“, erklären die Gründer Andri Stocker und Dirk Meycke. Des Weiteren kommt Phyne mit seiner Linie ‚White Label‘ auch individuellen Design-, Form- und Farbwünschen ab einer Mindestbestellmenge von 1.000 Stück nach. 

Das Unternehmen Stoffbruch stellt sich seiner Verantwortung als Teil der Textilwirtschaft und startet mit dem Verkauf von nachhaltigen und wiederverwendbaren Masken eine Aktion zur Eindämmung des Corona-Virus. Diese werden in einer der Partnerbetriebe, in welchen sonst die Kollektionen Stoffbruchs genäht werden, hergestellt. Die Maske ist zweilagig und bedeckt Mund und Nase. Sie schützt den Träger und verhindert die Ausbreitung der Viren über die Luft. Der Stoff der Masken stammt aus der Herstellung für Krankenhausbekleidung in Dänemark. Die Gesichtsbedeckung von Stoffbruch kann durch Bügel oder Waschen als wiederverwendbarer Infektionsschutz genutzt werden. Parallel spendet das Unternehmen pro Einkauf im Onlinestore eine medizinische Atemschutzmaske an den Diakonie-Pflege Verbund Berlin.

Bild: Lovjoi

www.lovjoi.com // www.phyne.com // www.stoffbruch.com

14.04.2020