Hohenstein: Detaillierte Analyse der Freisetzung von Mikrofasern
Hohenstein: Detaillierte Analyse der Freisetzung von Mikrofasern

28.01.2020 | Eine fundierte Entscheidung bei der Entwicklung nachhaltiger Textilien zu treffen, ist gar nicht so einfach. Viele Aspekte wie Ressourcenschonung, Ausrüstung und auch Freisetzung von umweltschädlichen Mikrofasern sind zu beachten. Hohenstein hat eine neue Analysemethode der Mikrofaserfreisetzung von Textilien entwickelt, die über derzeitige Ansätze zur Bestimmung der Masse an abgelösten Fasern hinausgeht und auch Faserzahl, Länge, Durchmesser und Form quantifiziert. In weiteren Analyseschritten können außerdem separate Ergebnisse für Zellulosefasern wie Baumwolle und nicht-zellulosische Fasern wie Polyester generiert werden. Bisher ist Hohenstein alleiniger Anbieter dieser umfassenden Analysen.

Was bedeutet das für die Textilindustrie? Anstatt wie bisher im Nachgang reagieren zu müssen, können Materialentwickler und Brands vor der Textilproduktion quantifizieren, welche Arten von Faser- und Materialkonstruktionen zur Freisetzung von Mikrofasern beitragen. Insbesondere die Outerwear und Funktionsbekleidung trägt dazu bei, dass winzige Kunststoffteile zum Beispiel beim Waschen freigesetzt werden, die dann über Abwasser in der Kanalisation und in größeren Gewässern landen. Das Fatale ist, dass die synthetischen Mikrofasern schädliche Substanzen aus der Umwelt geradezu anziehen, mit sich transportieren und über die Nahrungskette von Fischen wieder beim Menschen landen. Ein in jeder Hinsicht ungesunder Kreislauf.
hohenstein.com

28.01.2020