Gabor: Konsequent gegen Fake Shops
Gabor Zentrale Rosenheim

09.09.2022 | Ein Unternehmen aus Malaysia versucht unter der Webadresse gabor-ireland.com Kund:innen der Schuhmarke Gabor zu täuschen. Um den Markennamen sowie den Domainnamen zu schützen wehrt sich das Schuhlabel Gabor gegen die Nutzung von Fake Shops. Außerdem will das Unternehmen so seine Kund:innen sowie die unerlaubte Nutzung des Markennamens ‚Gabor’ zukünftig schützen. Das Unternehmen hat sich Unterstützung von der renommierten Kanzlei Lorenz Seidler Gossel geholt und ein Verfahren gegen die Firma aus Malaysia eingeleitet. Bei der Entscheidung bekam Gabor in allen Punkten Recht und die Website wurde stillgelegt. Laut der WIPO (World Intellectual Property Organization) ist die Adresse an die Gabor Shoes AG zu übertragen. Zusätzlich prüft Gabor weitere Schadensersatzansprüche.

Weltweiter Schutz

Bei der Entscheidung des Verfahrens konnte die WIPO begründen, dass die Bekanntheit von Gabor im Bereich Schuhe eindeutig nachgewiesen ist und die Nutzung des weltweit geschützten Markennamens ‚Gabor’ in einer Internetadresse Ditter gegen das Markenrecht verstößt. Dies gilt auch, wenn der Markenname um Begrifflichkeiten wie ‚gabor-ireland’ ergänzt wird.

Rechtliche Konsequenzen

Zahlreiche betrügerische Online- und sogenannte Fake-Shops versuchen oftmals durch kopierte Informationen und ein meist professionelles Erscheinungsbild, Online-Nutzer zu betrügen. Das Schuhunternehmen Gabor gibt bekannt, dass bei Verstößen mit der Einleitung von rechtlichen Schritten zu rechnen ist. Außerdem duldet das Label zum Schutz seiner Kund:innen die unabgesprochene Nutzung seiner Marken in Domainnamen nicht.

gabor.de

BIld: Gabor Zentrale in Rosenheim

09.09.2022