In der Reihe der Denkendorfer Kolloquien lädt das ITV Denkendorf am 7. und 8. Mai 2014 zum Kolloquium Garn- und Flächenerzeugung. Unter dem Titel „Strukturwandel durch Innovation und Flexibilität“ verbindet das Kolloquium erstmalig die Themenschwerpunkte Spinnerei, Weberei und Strickerei in einer Veranstaltung.
Entlang der Wertschöpfungskette – von der Faser über das Garn bis zur textilen Fläche – zeigt ein ausgewähltes Vortragsprogramm Wege auf, um die Herausforderungen, die der andauernde strukturelle Wandel der Textilindustrie vorgibt, zu bestehen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Berichte über neue Produktionsverfahren und Produktinnovationen, die den veränderten Produktions-, Umwelt- und Wettbewerbsbedingungen Rechnung tragen. Das Kolloquium richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus dem Textilmaschinenbau und der Textilproduktion mit den Bereichen Faserherstellung, Spinnerei, Weberei und Maschentechnologie.
Innovation und Flexibilität als Erfolgsfaktoren
Die mittelständisch geprägte Textilindustrie steht auch künftig vor den strategischen Herausforderungen, denen sie sich bereits seit Jahren in ihrem strukturellen Wandel stellt. Der globale Wettbewerbsdruck verursacht einschneidende Konzentrations- und Verlagerungstendenzen. Maschinen und Kapazitäten allein sind längst kein Garant mehr für eine Spitzenposition am Weltmarkt. Vielmehr sind Innovation und Flexibilität als maßgebliche Erfolgsfaktoren gefragt, um im globalisierten Wettbewerb zu bestehen.
Diese globalen Entwicklungsbedingungen nimmt das Denkendorfer Kolloquium Garn- und Flächenerzeugung auf und bietet mit mehr als 30 Vorträgen namhafter Referenten eine Vielzahl konkreter Anregungen und Lösungsansätze zur Verbesserung der Produktqualität, des Technologieniveaus und der Prozessflexibilität. In zwei parallelen Vortragssessions zu den Themen „Garn“ und „Fläche“ wird über Möglichkeiten zur Automation, Rationalisierung, Flexibilisierung und Spezialisierung auf der Basis von Hightech-Verfahren informiert. Ergänzend werden grundsätzliche Trends wie die zunehmende Fertigung von technischen Textilien und Funktionstextilien, die für die gesamte Wertschöpfungskette von der Faser bis zum fertigen Produkt von Bedeutung sind, dargestellt.
Der erste Tag des Kolloquiums schließt mit einer Abendveranstaltung. Design-Studenten der Hochschule Reutlingen präsentieren in diesem Rahmen ihre Ideen, Konzepte und Exponate zum Thema „Future Mobility“ – wie könnte das Automobil der Zukunft aussehen?

14.02.2014