Breuninger veröffentlicht Tierschutzpolicy
Breuninger Tierschutzpolicy

02.12.2021 | Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat Breuninger den nächsten Schritt gemacht und veröffentlicht eine umfassende Tierschutzpolicy, die weitreichende Richtlinien im Umgang mit tierischen Materialien umfasst. Bereits Ende 2020 hat das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen seinen Verzicht auf den Verkauf von Echtpelz, Exotenleder und Angorawolle bekundet. Im Januar 2021 ist Breuninger der internationalen Initiative ‚Fur Free Retailer Program‘ beigetreten. Mit der Tierschutzpolicy verpflichtet sich das Unternehmen selbst, nachhaltige Materialien im gesamten Warensortiment künftig noch stärker zu fördern, und fordert darüber hinaus deren Einhaltung gezielt von seinen Partner:innen sowie Lieferant:innen.

Auf nachhaltige Alternativen setzen

Ziel der Unternehmung ist, bestimmte Mindeststandards bei tierischen Materialien zu gewährleisten sowie besonders kritische Materialien auszuschließen und durch Alternativen zu ersetzen. Beispielsweise bietet Breuninger  ab 2025 nur noch zertifizierte Daune an und garantiert die kontrollierte europäische Herkunft aller Hornmaterialien. Ab 2030 verkauft das Unternehmen außerdem ausschließlich Artikel mit 100 Prozent zertifiziert mulesingfreier Wolle. Die Tierschutzpolicy von Breuninger thematisiert weitaus mehr tierische Materialien als branchenweit bislang üblich. So finden auch Materialien wie Seide, Korallen, Felle und Leder, Perlen, Perlmutt und Muscheln Berücksichtigung.

Die Modebranche muss sich mehr der Tierschutz-Thematik annehmen

„Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung von Breuninger als nachhaltiges Unternehmen ist ein wichtiger Bestandteil unserer DNA. Unsere umfassende Tierschutzpolicy unterstreicht dies und zeigt, dass wir es ernst meinen. Wir müssen dem Bekenntnis zum Tierschutz Taten folgen lassen. Und das gilt für die gesamte Branche. Wir dürfen uns nicht aus der Verantwortung ziehen. Wo es keine Standards gibt, müssen wir welche erarbeiten", erklärt Breuninger CEO Holger Blecker. Das Bekenntnis zur Einhaltung strenger Standards bei tierischen Materialien macht eine übergeordnete Herausforderung der Modeindustrie sichtbar, denn nicht für alle Materialien tierischen Ursprungs gibt es aktuell bereits gute Zertifizierungen. Im Gespräch mit Expertinnen und Experten aus der Branche, Lieferantinnen und Lieferanten und Geschäftspartner und Geschäftspartnerinnen möchte Breuninger übergeordnete Lösungen aktiv vorantreiben und die Transparenz der gesamten Produktionskette fördern. Mit einer weiteren Partnerschaft mit der  Tierschutzorganisation ‚Vier Pfoten‘ Deutschland, die auch dem ‚Fur Free Retailer Program‘ in Deutschland vorsteht, setzt Breuninger auf die Förderung des Tierschutzes. Die Tierschutzpolicy wird sukzessive aktualisiert und an Neuerungen innerhalb der Branche angepasst.

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02.12.2021