TM digital exclusive | 05.09.2014

Cologne Catwalk: Mode muss erlebbar sein!

Text: Deniz Trosdorff // Fotos: Cologne Catwalk

Der Kölner Kunstbuchverlag Daab veranstaltet zum nunmehr vierten Mal das Fashion-Event Cologne Catwalk. Dieses Jahr wird das Ereignis erstmals um die dreitägige Verkaufsmesse Cologne Fashion Days (CFD) erweitert. TM-Redakteurin Deniz Trosdorff traf Ralf Daab, Initiator der beiden Events sowie Gründer und Verleger des Daab Verlages in den neuen Verlagsräumen im Belgischen Viertel in Köln, um mit dem charismatischen Modekenner über die Messe-Premiere, den deutschen Modenachwuchs und die hiesige Modelandschaft zu sprechen. Welche Rolle dabei der ‚Faktor Kölsch’ und gute Netzwerke, erfahren Sie im Interview.

Ralf Daab

Deniz Trosdorff: Herr Daab, Sie haben vor einigen Jahren bereits die Cologne Catwalk-Veranstaltung initiiert. Im November  feiern Sie im Zusammenschluss mit dem etablierten Fashion-Ereignis die Premiere der Messe Cologne Fashion Days. Können Sie uns etwas zu beiden Projekten erzählen? Wie entstand die Idee zu diesen?

Ralf Daab: Wir starteten 2009 erstmalig mit Cologne Catwalk (CC). Die Idee, diesen auszurichten, entstand in der Zeit, als wir im Rahmen des Passagenprogramms der IMM (Internationale Möbelmesse) in den Spichern Höfen in Köln einen Verkaufsstand mit unseren Büchern hatten. Der Inhaber der Spichern Höfe, Armin Wolfgang Müller, kam auf mich zu und fragte, ob wir nicht etwas hätten, das man als Publikumsmagnet einsetzen könnte. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt unser erstes Modebuch 'Young European Fashion Designers' auf den Markt gebracht und stellten uns die Frage, warum wir nicht etwas mit Mode machen. Die Idee einer Fashionshow nahm immer konkretere Formen an. Als Grundlage für die erste Edition diente der Kontakt zu drei Kölner Designern, die wir auch in unserem Buch porträtieren: Eva Gronbach, Fenja Ludwig und Chang13. Zufälligerweise waren diese auf der Suche nach einer coolen Location, wo sie ihre Kollektionen präsentieren konnten. So entstand innerhalb von zwei Wochen der erste CC.  Aus dem Nichts hatten wir ein Projekt auf die Beine gestellt – von der Logo-Gestaltung bis hin zu der eigentlichen Veranstaltung. Der Underground-Charakter und der Enthusiasmus der ersten Ausgabe motivierten uns den CC fortzuführen. Ende 2009 folgte auf Einladung der Art.Fair in den Kölner Expo-Hallen die zweite Edition. Dieses Mal hatten wir im Vorfeld eine europaweite Ausschreibung herausgegeben, in der wir junge Designer aus dem Bereich 'Couture' zur Teilnahme an der Show einluden. Aus den Bewerbern wurde von uns schlussendlich eine Auswahl von zehn ausgewählt, die am CC teilnehmen durfte.

DT: Daraufhin machte die Veranstaltung eine Pause. Erst im September 2012 folgte die dritte Ausgabe des Cologne Catwalk. Woher rührte die Unterbrechung?

RD: Bedingt durch die Tatsache, dass wir lange Zeit keine geeignete Location fanden, die unseren Ansprüchen gerecht wurde, lag das Projekt erst einmal flach. Hinzu kam der Umzug unseres Verlags, der auch Zeit für sich beanspruchte. Mit der Eröffnung der Eventlocation Dock.One in Köln Ende 2011 bot sich eine neue, für uns geeignete Location, in der der CC stattfinden konnte. So konnte die dritte Ausgabe Ende 2012 an den Start gehen. Dieses Mal hatten wir etwas mehr Anlaufzeit, das Event zu organisieren. Zusätzlich konnten wir drei Sponsoren dazu gewinnen. Neben der Koelnmesse unterstützten uns Hapag Lloyd und Mercedes Benz. Ich muss auch hier betonen, wieviel Eigeninitiative von allen Beteiligten seit den Anfängen mit in das Projekt eingebracht wurde. Ohne diese wären wir bereits sehr früh an unserem Vorhaben gescheitert. Die tatkräftige Unterstützung sowie die sukzessive Einbindung von Partnern und der daraus resultierende Erfolg der Veranstaltung treiben unser Konzept bis heute voran.

DT: Wie kam es nun zu der Idee, die Cologne Fashion Days zu initiieren?

RD: Es reichte uns schlichtweg irgendwann nicht mehr, 'nur' eine Abendveranstaltung zu sein. Für uns stellte sich die Frage, wie wir junge Designer in ihrem Werdegang unterstützen können. Heutzutage haben es gerade Newcomer-Labels schwer auf den Markt zu kommen, sich zu finanzieren und zu etablieren. Wie wird man bekannt, wo kommt man mit potentiellen Einkäufern in Kontakt? Selbstverständlich auf Messen. Aber nicht jeder kann sich eine Teilnahme an einer Messe finanziell leisten, zumal die Aussicht, einen Geschäftsabschluss zu machen, nicht immer gegeben ist. Aus diesen Überlegungen heraus entwickelte sich bei uns schnell der Gedanke eines Messeformats, dessen Konzept fern der etablierten 'Tradeshows' angesiedelt ist. Eine Messe für junge Designer, auf der geschrieben, geordert und verkauft wird. Wir wollten eine Veranstaltung aufstellen, die für einige Tage als Kommunikations- und PR-Plattform dient. Letztendlich haben wir die Cologne Fashion Days (CFD) auf die Beine gestellt, die künftig auch einen adäquaten Rahmen für den CC bieten soll.

DT: Wie darf man sich die CFD vorstellen?

RD: Die CFD soll eine Messe für junge Labels aus dem Bereich 'Young Couture'  sein, die sich nicht nur einem Fachpublikum aus Deutschland, Belgien oder den Niederlanden, sondern vor allem auch Endverbrauchern präsentieren können – ein entscheidendes Abgrenzungsmerkmal gegenüber Mitbewerbern.  Zusätzlich konnten wir einige Modeschulen im Inland zu einer Teilnahme bewegen, auch internationale Designschulen wie Parson’s sind im Gespräch. Den Kontakt zur Parson’s haben wir über Simon Collins, den Direktor der Schule, der das Vorwort für das von uns verlegte Buch 'New on the Catwalk – Emerging Fashion Labels' geschrieben hat. Des Weiteren planen wir an den Messetagen Podiumsdiskussionen, Catwalks, Talks und Vorträge, um das Fashionbusiness erlebbarer, verständlicher zu machen. Geplant ist für die Zukunft, dass sich auch andere kulturelle Events und Formate im Rahmen der CFD anschließen. Unsere Zukunftsvisionen gehen soweit, dass die ganze Stadt Köln mit in das Ereignis eingebunden wird. Denkbar wäre die Teilnahme von ausgewählten Shops, die an diesen Tagen mit einem speziellen Angebot oder Events aufwarten. Köln hatte und hat das Potential Modestadt zu werden. Wir erinnern uns, die Herrenmodewoche, die Inter-Jeans und Bread & Butter starteten einst hier. Die Stadt hat eine lebendige Kunst- und Modeszene. Sowohl geografisch als auch kulturell ist sie als Standort für junge Designer als auch für Sammler, Mäzen und Firmen interessant. Wir haben ein tolles Netzwerk an Leuten, die für die Sache brennen. Jetzt liegt es an uns, das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

DT: Wie ist das Design speziell der Stände bei den CFD?

RD: Die CFD werden im Kölner Harbour Club, Hallen mit Industriecharakter, stattfinden. Eine tolle Location, die vom Architekten Johannes J. Adams saniert und neu eröffnet wurde und die sich praktischerweise genau gegenüber dem Veranstaltungsort des Cologne Catwalks befindet. Ich treffe mich demnächst mit unserem Kooperationspartner der Koelnmesse, die auch die Children‘s Fashion  Cologne in Zusammenarbeit mit dem Magazin Luna veranstaltet. Ich erwähne diesen Termin deshalb, weil die Koelnmesse für die Children‘s Fashion  Cologne ein Standkonzept entwickelt hat, das uns gefällt. Halbhohe, clean gestaltete Stände in coolem Design. Neben dem gleichen Standdesign schwebt uns die Idee vor, nächstes Jahr, die CFD und die Children’s Fashion Cologne parallel laufen zu lassen.

DT: Sie öffnen die Messe für Endverbraucher. Bei diesem Thema reagieren viele Aussteller sehr empfindlich. Warum setzen Sie bewusst darauf?

RD: Wir haben es bereits im Fall Bread & Butter gesehen, dass die Mehrzahl der Aussteller keine Lust auf die Öffentlichkeit hat. Diese ablehnende Haltung  hat aber mit alten Strukturen und Denkweisen zu tun. Viele haben die Entwicklung des Endverbrauchers hin zum modisch versierten und informierten Kunden verpasst. Das Kaufverhalten hat sich aber geändert! Mode muss erlebbar sein. Heutzutage ist der Endverbraucher wesentlich informierter und auf der Suche nach individuellen Marken. Er möchte sich abheben und sich nach seinem Wohlbefinden einkleiden. Natürlich kann er sich im Internet informieren, aber mit der Einbeziehung des Konsumenten geben wir ihm die Möglichkeit, Marken und Designer persönlich kennen zu lernen. Wir schaffen eine B2C-Kommunikationsplattform von der beide Seiten profitieren können. Auf der einen Seite der Designer, der bekannt wird, direkten Kontakt zu seiner Zielgruppe aufbauen und seine Entwürfe verkaufen kann, auf der anderen Seite der Käufer, der sich persönlich von der Marke und den Designs überzeugen kann. Deswegen setzen wir auch verstärkt auf den USP, keine übliche 'Tradeshow' zu sein.

DT: Dennoch, ohne Händler und Fachhändler läuft das Business nicht. Welche werden von Ihnen eingeladen und wie gehen Sie vor?

RD: Auch hier greifen wir auf unser weitverzweigtes Netzwerk zurück. Unsere Kontakte zu Designern, deren Kontakte zu Einkäufern und Handel und die Unterstützung des hiesigen Handels generieren bereits eine Vielzahl von Besuchern. Dennoch kuratieren wir die Besucherbewerbung. Wir wollen kein Flohmarkt mit ein paar Ständen sein, sondern selektieren nach Qualität. Gleiches gilt selbstverständlich auch für unsere Aussteller. Wir laden keinen Absolventen ein, der nur Prototypen vorzuweisen hat, sondern da muss bereits eine 'verkaufbare' Kollektion mit Konzept vorhanden sein.

DT: Welche Kriterien neben Qualität und Verkaufbarkeit gelten außerdem bei der Auswahl Ihrer Aussteller?

RD: Ich bin selbst viel in der Modelandschaft unterwegs und besuche Veranstaltungen wie die Premium. Dabei registriere ich bereits einige Namen, die in Frage kommen könnten. Zusätzlich gehen wir über Handelsagenturen, die Labels vertreten, die in unser Konzept passen könnten. Unter den Direktbewerbern schauen wir natürlich, dass sie zu unserem 'Young Couture'-Konzept passen.   

DT: Was heißt ‚Young Couture’ (denn ‚Couture’ ist ja eigentlich fest definiert)?

RD: Young Couture ist ein relativ neuer Begriff, der wie Haute Couture für hochwertige Schneiderkunst steht, sich aber an ein junges oder junggebliebenes Publikum wendet  in einem mittleren Preisniveau. Kurz zusammengefasst: Erschwingliche qualitativ hochwertige und trendige Mode.

DT: Sie erwähnten, dass Sie als Buchverleger viel im Bereich Fashion unterwegs sind. Wie kamen Sie mit Mode überhaupt in Berührung?

RD: In meiner Studentenzeit habe ich für ein paar Agenturen Merchandising-Jobs angenommen. Zu der Zeit brauchten Sony und EMI T-Shirts für eine PR-Aktion. Ein Freund hatte eine T-Shirt-Druckerei, in der wir den Auftrag in die Tat umsetzten. Danach folgten neue Aufträge, neue Kontakte, so dass wir irgendwann beschlossen, einen Jeans-Shop in Köln-Sülz aufzumachen, in dem wir unsere Shirts mit Labels aus dem Bereich Surf- und Denimwear führten. Danach folgte meine Zeit in der Verlagsbranche. Ich war viele Jahre bei TASCHEN tätig, wo ich sechs Jahre lang die New Yorker Dependance geführt habe. Wieder zurück in Deutschland habe ich meinen eigenen Buchverlag gegründet und durch die herausgebrachten Titel bin ich wieder mit Mode in Berührung gekommen.

DT: In Ihrer ersten Ausgabe des CFD präsentieren Sie als Gastland die Niederlande. In einer eigenen Fair-Sektion stellen dort hiesige Labels aus, die von der niederländischen Wirtschaftsförderung unterstützt werden. Wie sieht Ihrer Meinung nach die momentane Förderungssituation junger deutscher Modelabels aus?

RD: In meinen Gesprächen mit jungen Modedesignern, sei es für unsere Modebuch-Projekte, als auch für unsere Veranstaltungen, ist eines hervorzuheben: Es ist extrem schwer, sich mit eigener Kraft zu etablieren. Wie kann ich meine Kollektionen finanzieren, wo lasse ich produzieren, wie schaffe ich es an potentielle Käufer zu kommen? Im besten Fall findet man einen Investor, der neben der finanziellen Sicherheit auch die Möglichkeit gibt, sich über einen Zeitraum zu entwickeln. Das beste Beispiel ist Killian Kerner, dessen Label zu einer Aktiengesellschaft herangewachsen ist, aber immer noch zu kämpfen hat. Ich will damit sagen, dass es Neulinge im Fashionbusiness erst einmal  schwer haben. Hier muss ich wieder die verkrusteten Strukturen der Modelandschaft erwähnen. Die Kollektionsrhythmen sind immer schneller getaktet, befinden wir uns in der Frühjahr/Sommer-Saison, spricht man bereits von Herbst/Winter-Ware. Gerade junge Designer haben keine Chance, ihre Kollektionen in den Handel zu kriegen, weil sie nicht der schnellen Taktung nachkommen. Daher haben wir die CFD und den Cologne Catwalk initiiert, damit der Handel auch die Möglichkeit hat über die üblichen Orderrunden/-angebote Neues für das eigene Sortiment zu finden. Auf Förderung seitens des Staats oder einer anderen Institution würde ich persönlich nicht setzen wollen. Gott sei Dank gibt es einige Förderer und Mäzen, die dem Nachwuchs Starthilfe geben. Aber immer noch zu wenige.

DT: Dennoch verlegen viele Newcomer ihren Designstandort ins Ausland oder präsentieren ihre Mode in den etablierten Modehauptstädten wie Paris, London Mailand oder New York. Fehlt in Deutschland, speziell in der Modestadt Berlin, die Infrastruktur für den deutschen Designnachwuchs?

RD:
Ich nenne es den 'Berlin-Faktor', den ich sowohl aus der Mode-, als auch aus der Kunstszene kenne. Alle strömen hin, alle haben Spaß und feiern sich gegenseitig, aber am Ende kommt wenig dabei herum. Ohne jemanden angreifen zu wollen, aber da ist keine Substanz, keine Wirtschaft dahinter. Damals lohnte es sich noch für einen Designer oder Künstler ein Atelier oder einen Showroom in Berlin zu haben. Heute explodieren die Mietpreise regelrecht, so dass sich sicherlich immer mehr Labels Gedanken machen werden, wo es für sie ökonomischer ist und wo sie schneller an ihr Ziel gelangen, nämlich ihre Kreationen zu verkaufen. Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass etwas anderes entscheidend bei der Standortauswahl ist. Die Basis muss stimmen. Wir sitzen mit unserem Verlag in Köln, vertreiben aber in hundert Länder. Da ist es egal, wo man sitzt; gerade in Zeiten von moderner Kommunikation und globaler Vernetzung. Die Frage darf nicht lauten: Wo ist mein Markt? Denn der Markt ist überall. Im besten Fall arbeitet man dort, wo es einem gefällt. Außer natürlich, es gibt dort kein Kölsch zu trinken (lacht).

DT: Home is where your heart is?

RD: Exakt. Ich bin mir sicher, dass in den kommenden Jahren gerade junge Modemacher mit einzigartigem Design überall auf der Welt Erfolg haben können. Ich bin mir sicher, dass durch die starke, weltweite Zunahme von vertikalen Modekonzepten ein sukzessiver Sättigungsfaktor eintreten wird. Immer mehr Konsumenten, vor allem jüngere Menschen, wollen individuelle Kleidung, womit sie sich von anderen abheben können. Auch der Aspekt des Handwerks und Qualität spielt den originellen Designs in die Karten.

DT: Zum Abschluss. Verraten Sie uns doch die schönsten und die herausforderndsten Momente beim Ausrichten des CC und der CFD?

RD: Die drei schönsten Momente sind tatsächlich die drei Finale der vergangenen CC. Der Moment wenn alle Models und alle Designer noch einmal herauskommen, wenn alle glücklich sind, ist unbeschreiblich. Dann wird einem bewusst, wie viel Arbeit reingesteckt wurde und dass es für alle Beteiligten wert war. Das ist ein super Gefühl, einfach 'Wow'! Zu den schwierigen Momenten gehören definitiv die beiden Jahre, in denen wir die Veranstaltung nicht durchgeführt haben; als wir nicht die Location und die Mittel hatten, das Format weiterzuführen. Umso glücklicher sind wir jetzt, dass wir mit zwei Veranstaltungen dort wieder ansetzen und unser Vorhaben weiterentwickeln können. Natürlich ist uns bewusst, dass unsere Formate auch ihre Zeit brauchen. Dennoch, die Erfahrungen aus der Vergangenheit und der heutige Zuspruch stimmen uns positiv.

DT: Herr Daab, ich danke Ihnen für das offene und ehrliche Gespräch. TM wünscht Ihnen zwei erfolgreiche Veranstaltungen und viel Erfolg für die Zukunft.

Die Premiere der COLOGNE FASHION DAYS (CFD) findet zwischen dem 14. und 16. November 2014 in den Hallen des Harbour Clubs, Köln-Mülheim, statt. Der COLGNE CATWALK wird am 15. November im Dock.One, gegenüber des Harbour Clubs ihre vierte Ausgabe feiern.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und für Eintritt-Tickets finden Sie unter:

http://www.colognefashiondays.com/cologne-catwalk